1.09 Im Untergrund

1.09 Im Untergrund

Szene: Atlantis, Konferenzraum

Teyla: Sie nennen sich die Genii. Sie sind einfach Menschen aber gut Landwirte und faire Händler
Weir: es dauerte noch Monate bis wir auf dem Festland eine ertragreiche ernte hervorbringen und die Nahrungsvorräte werde langsam knapp
McKay: Ich weiß, es wird immer enger. Wir haben fast keinen Kaffee mehr
Sheppard: Dann sollten sie vielleicht damit aufhören, elf Tassen am Tag zu trinken
McKay (spricht mit vollem Mund): Ich hole mir nur meinen gerechten Anteil, bevor er ganz aus ist
Ford: Klingt gerecht
McKay: Hm
Sheppard: Ich bin ja sehr für Handel, aber sollten wir nicht nach einem Weg suchen, wie wir uns verteidigen können?
Ford: Wie soll ein Haufen Farmer uns helfen?
Weir: Indem sie uns mit Leuten zusammenbringen, die uns helfen können, wer weiß. Inzwischen kümmern wir uns um das wesentliche
Sheppard: Es ist nie schlecht zu wissen, wer dein Nachbar ist
Teyla: Das Stargate der Genii liegt in der Nähe ihres Dorfes. Ich schlage vor, wir gehen zu Fuß. Der Puddle Jumper erschreckt sie vielleicht. Wie ich sagte, sie sind sehr einfach
Weir: Klingt nach einer Mission

Szene: Planet Genii

(Das Team kommt gerade durch das Gate und macht sich auf den Weg zum Dorf)

Sheppard: In Ordnung. Wo geht´s lang, Teyla?
Teyla: Wir sollten ihnen gestatten zu uns zu kommen
McKay: Also wenn Sie wissen wo das Dorf liegt dann-
Teyla: Es sind einfache Menschen und sie vertrauen mir, aber das war schwer erarbeitet
Sheppard: Okay
McKay: Was sagten Sie, bauen sie hier gleich wieder an?
Teyla: Viele Dinge. Aber sie sind weit bekannt für eine Bohne Namens Tava
McKay: Was, Java?
Sheppard: Tava
McKay: Sag ich doch
Ford: Woher wollen die wissen, dass wir hier sind?

(Im gleichen Augenblick, kommen ein Mann und eine Frau aus den Wäldern um die Gruppe zu begrüßen)

Teyla: Das wissen sie längst
Sheppard: Die sehen ganz freundlich aus
Teyla: Er trägt den Namen Tyrus, ich trieb mit ihm schon viele Male Handel
Tyrus: Teyla Emmagan
Teyla: Tyrus. Es ist viel Zeit vergangen
Tyrus: Zu viel
Sora: Teyla
Teyla: Das sind Major Sheppard, Doktor McKay und Lieutenant Ford
Tyrus: Meine Tochter Sora
Sheppard: Sie müssen stolz auf sie sein
Tyrus: Sie ist versprochen
Sheppard: Nun, ich hatte wirklich nicht vor, Ihre Tochter anzu-
Teyla: Sie sind hier, weil sie einen Teil eurer Ernteerträge erwerben wollen
Sora: Und doch sind sie bewaffnet
Ford: Nur um uns zu verteidigen
Tyrus: Trägst du aus freien Stücken ihre Kleidung?
Teyla: Natürlich. Wieso?
Sheppard: Er will wissen ob sie mit uns arbeiten oder für uns
Teyla: Ah. Das sind meine Freunde, Tyrus. Ich hätte sie nicht hergebracht, wenn sie es nicht wert wären, auch eure zu werden.
Tyrus: Wir bringen euch zu Cowen. Komm
Sora: Folgt mir

(Das Team geht voraus und Tyrus bleibt etwas zurück, um später heimlich Verbindung zu den anderen aufzunehmen)

McKay: Vielleicht sollten wir ihnen im Austausch etwas Sinn für Humor anbieten
Sheppard: Sicher. Die können gern Ihren haben
McKay (lacht gekünstelt): Oh bitte hören Sie auf, sonst lache mich tot
Sheppard: Dabei könnte ich Ihnen helfen

Tyrus (durch ein Funkgerät am Armband): Ich komme mit ihnen rein. Alle Operationen aufhören

Szene: Genii Dorf, in einem Haus

Cowen: Und diese Medizin ist hilfreich?
McKay: Sie ermöglicht es, bakterielle Infektionen einzudämmen
Sora: Das hülfe uns durch einen strengen Winter
Cowen: Hm, wir brauchen mehr als das, was Sie anbieten
Sheppard: Mehr?
Ford: Sie verstehen glaube ich nicht, wie toll diese Medizin ist
Cowen: Dann gehen Sie doch, wenn sie wollen
Sheppard: Gehen sollen wir? Hatten Sie nicht gesagt, die Genii wären faire Händler?
Teyla: Bisher erzielten wir doch immer eine vernünftige Einigung
Cowen: Ihr verlangt einen Großteil unserer Ernte. Die Felder müssen in ausreichender Menge neu bepflanzt werden um unsere Lager zu füllen, sonst müssen die Genii hungern. Dieses Maß an Neubepflanzung bedingt die Erschließung von neuem Ackerland. Das ist mühsam und langwierig und wir verlieren dabei ein großes Maß an Reifezeit zwischen dieser und der nächsten Ernteperiode
Sheppard: Okay. Und wenn die Landerschließung schnell und leicht ginge?
Cowen: Kennen Sie einen einfachen Weg, einen dreihundert Jahre alten Baumstumpf zu entfernen?
Sheppard: Wie der Zufall so spielt, ich kenne ihn

Szene: Genii Planet, vor Cowens Haus

(Ford bringt eine kleine Sprengladung an besagtem Baumstumpf an)

Sheppard: Die Ohren zuhalten!
Cowen: Ich verstehe nicht
McKay: Es kann recht laut werden
Sheppard: Kommen Sie, Sie werden es bereuen … Lieutenant
Ford: Ohren zu halten!

(Ford sprengt durch Benutzung eines Fernzünders den Baumstumpf)

Ford: Das Zeug heißt C4
Cowen: Wenn Sie uns eine ausreichende Menge C4 liefern, liefern wir ihnen die Erträge, die sie wollen
Sheppard: Also anstatt der Medizin?
Cowen: Nein, zusätzlich zur Medizin
Sheppard: Ach wirklich? War das nicht beeindruckend genug?
Cowen: Sie wollen doch was von uns
Sheppard: Nun, das sollte ich erst mit meinen Leuten besprechen
Cowen: Ich bin sicher, dass wir uns einigen werden. Teyla, ich danke dir sehr für diese neuen Handelspartner. Bitte seien Sie unsere Gäste und nehmen sie an unserer Erntezeremonie teil
Teyla: Wundervoll
Sheppard: Ford?
Ford: Sir?
Sheppard: Das wird `ne Erntezeremonie
Ford: Das klingt doch lustig, Sir
Sheppard: Ich bin bald zurück
McKay: Ich geh lieber mit dem Major

Szene: Atlantis; Weirs Büro

Weir: Sie wollen Sprengstoff? Das ist eine wissenschaftliche Expedition, Major
Sheppard: Das weiß ich
Weir: Aber damit würden wir zu Waffenhändlern
Sheppard: Haben Sie schon mal ´nen Baumstumpf per Hand ausgegraben?
Weir: Ja, ist mein Hobby
Sheppard: Die gehen ein Risiko ein, wenn sie uns so viel von ihrer Ernte abtreten
Weir: Plus der Arzneimittel, die schon bewilligt waren … Ich denke, In Zukunft, Major, sollte ich die Verhandlungen führen
Sheppard: Ich sagte, dass ich Sie erst fragen müsste
Weir: Aha, aber Sie waren damit schon einverstanden
Sheppard: Ja
Weir: Sehen Sie ein, warum das ein Problem für mich ist?
Sheppard: Brauchen wir Nahrung oder nicht? Wir stehen kurz vor einer Rationierung und ich würde wirklich gern jede Mission auf fremde Welten dazu verwenden, Tavabohnen aufzu-
Weir: Ich hab schon verstanden. Sagen Sie ihnen es geht klar

Szene: Planet Genii, Cowens Haus

(Das Haus ist gefüllt mit Menschen und es wird die Erntezeremonie gefeiert)

Cowen: Wir sagen danke für eine reichliche Ernte
Alle: Wir sagen danke
Cowen: Möge die nächste Ernte auch so gut werden und auf unseren neuen Freunde
Tyrus: Die Freunde
Alle: Auf die neuen Freunde
Ford: Selbstgebrannter?
Teyla: Ich dachte Sie wären Manns genug

Szene: Planet Genii, Auf dem Weg von Gate zum Dorf

McKay: Sie haben keine Ahnung wo wie lang müssen, stimmt´s?
Sheppard: Ich versuche mich zu orientieren
McKay: Mit anderen Worten: Ich hab mich verlaufen. Die haben uns genau erklärt, wie wir gehen müssen
Sheppard: Ich gehe lieber gerade aus
McKay: Ja, klar denn in Sheppards Welt gibt´s nur Abkürzungen. Okay, da ist es wieder
Sheppard: Was?
McKay: Ich empfange seltsame Signale und zwar von dort
Sheppard: Definieren Sie seltsam
McKay: Sie wissen nicht was das bedeutet?
Sheppard: Ich weiß was seltsam bedeutet, Rodney
McKay: Merkwürdig, verrückt, ungewöhnlich-
Sheppard: Ich will nur wissen, ob es nötig ist, deswegen den Weg zum Dorf zu verlassen
McKay: Radioaktivität im Mittelalter? Entscheiden Sie. Wir haben uns doch sowieso verlaufen
Sheppard: Ich hab mich nicht verlaufen … Na schön, sehen wir es uns an

(Sheppard und Rodney gehen in eine Scheune, in der sie unter Heu eine Luke finden)

McKay: Also das hier…
Sheppard: Ist nun wirklich ungewöhnlich
McKay: Ja, nicht sehr mittelalterlich
Sheppard: Nein, das nun wirklich nicht
McKay: Vielleicht wissen die vom dem nichts
Sheppard: Die Luke wurde vor kurzem geölt. Das sollten wir uns ansehen
McKay: Muss das sein? … Klar sollten wir das
Sheppard: Dann los

(Beide klettern einen Eingang hinunter)

McKay: Die Bauweise ist fortschrittlich. Ich glaube nicht, dass die Genii sowas hätten bauen können
Sheppard: Wir müssen Ford sagen, wo wir sind (aktiviert sein Funkgerät) Lieutenant, melden Sie sich … Ford?
McKay: Ist fast angelegt wie ein Bunker. Abgeschirmt gegen Funkwellen. Das Signal wird in der Richtung stärker
Sheppard: Welche Art Signal?
McKay: Ein Flaggensignal
Sheppard: McKay
McKay: Neutronenstrahlung. Die stammt definitiv von einer… von einer gewaltigen Energiequelle
Sheppard: Okay, sehen wir es uns an
McKay: Es wäre besser, wenn wir… wenn wir verschwinden

(Sheppard schiebt ein Metallschott beiseite und es offenbart sich ihnen eine riesige unterirdische Anlage)

Sheppard: Also das ist merkwürdig

(Drei Genii-Soldaten gehen hinter ihnen in Stellung und richten ihre Waffen auf Sheppard und McKay)

Szene: Planet Genii, Cowens Haus

(Jemand Informiert Cowen über die Eindringline)

Cowen: Ihr entschuldigt mich, ich muss mich um einen Streit kümmern
Teyla: Ist alles in Ordnung, Cowen?
Cowen: Ich bin gleich wieder zurück

Szene: Genii, Planet, Unterirdische Anlage

McKay: Vielleicht gibt’s hier zwei separate Kulturen
Sheppard: Wer weiß … und wenn schon … Wie lange habt ihr Typen vor, uns hier fest zu halten?
McKay: Wissen Sie, wenn Sie sich einfach angewöhnen könnten, ihre geheimen unterirdische Eingänge geschlossen zu halten, dann-

(Cowen betritt den Raum, was Sheppard und McKay doch überrascht)

Sheppard: Soviel zu zwei separate Kulturen
Cowen: Was soll ich mit Ihnen jetzt tun?

Szene: Genii Planet, Cowens Haus

(Die Farmer tuscheln untereinander und sehen Ford und Teyla merkwürdig an)

Ford: Ich krieg plötzlich ein komisches Gefühl
Teyla: Ja, ich auch. So haben sich die Genii noch nie verhalten
Ford: Hören Sie, wir gehen nur kurz vor die Tür und äh… sehen nach ob Major Sheppard und Doktor McKay zurück sind
Tyrus: Niemand darf gehen. Es ist gefährlich
Sora: Es Schiff der Wraith ist in der Nähe
Ford: Der Wraith? Ist das ihr Ernst?
Teyla: Wir müssen unsere Freunde warnen
Sora: Das wird sie zu uns führen. Wir bleiben alle in den Häusern

Szene: Genii, Planet, Unterirdische Anlage

McKay: Oh könnten Sie damit vorsichtig umgehen? Es ist ziemlich zerbrechlich und-
Cowen: Wir haben ein Problem
Sheppard: Dann haben wir etwas gemeinsam
Cowen: Normalerweise hätte man sie erschossen, weil sie unser Geheimnis kennen
Sheppard: Dann würden nur noch mehr Leute von uns kommen und wissen wollen wo wir sind
Cowen: Wir würden sagen, dass die Wraith sie entführt hätten. Ohne uns das Gegenteil beweisen zu können würden sie uns wohl glauben
Sheppard: Wenn Sie das sagen?
Cowen: Sie haben Technologie und Wissen das uns neu ist. Dieses C4 zum Beispiel-
Sheppard: Ist nicht gedacht zum Sprengen von Baumstümpfen
Cowen: Wir haben eine etwas raffiniertere Verwendung dafür
Sheppard: Hören Sie, was Sie mit Ihrem C4 anstellen wollen, ist uns vollkommen egal. Wir brauchen nur Nahrung. Was ihr kleines Geheimnis hier unten betrifft, würde ich sagen, äh-
McKay: Was für ein riesiger unterirdischer Bunker
Sheppard: Mhm
Cowen: Das ist mir zu wenig
Sheppard: Nun, vielleicht liefern wir ihnen ja mehr
Cowen: Sie haben noch mächtigere Waffen als das c4?
McKay: Soll das ein Witz sein? Wir haben Waffen bis zu-
Sheppard: Ja, vielleicht
Cowen: Was wäre wenn ich noch mehr will, als Waffen?
McKay: Oh, hatte ich schon erwähnt, dass ich so gut wie alles weiß über so gut wie alles?
Cowen: Damit Teyla Emmagan sich euch anschließt, müsst ihr noch viel mehr haben als das
Sheppard: Also gut. Ich werde mit Ihnen jetzt mal Klartext reden. Wir suchen Verbündete gegen die Wraith. Wie wär´s mit Ihnen?

Szene: Genii Planet, Cowens Haus

Ford: Hören Sie, wir wollen nur kurz nach draußen gehen
Sora: Das können wir nicht gestatten. Es ist zu gefährlich
Teyla: Wir schaffen das schon allein

(Tyrus` Funkgerät piept kurz als Cowen mit ihm Kontakt aufnimmt)

Cowen (durch Funk): Tyrus bitte antworten
Tyrus: Ich höre
Cowen (durch Funk): Bring sie her
Tyrus: Verstanden. Händigt eure Waffen aus
Sora: Es wird euch nichts widerfahren
Ford: Ihr steckt voller Überraschungen

Szene: Genii, Planet, Unterirdische Anlage

(Sora und Tyrus führen Teyla Und Ford zu McKay und Sheppard in die unterirdische Anlage)

Ford: Sie haben `ne Mordserntezeremonie verpasst, Sir
Sheppard: Kann ich mir vorstellen. Hallo Teyla
Teyla: Ich bin wohl ebenso überrascht wie Sie, Major
Sheppard: Na, ich weiß nicht. Ich bin ziemlich überrascht
Cowen: Teyla und ihr Volk kennen uns nur als einfache Farmer, die wir zu sein vorgeben. Es zu verheimlichen, wer oder was wir sind ist unsere einzige Waffe gegen die Wraith. Doch eines Tages wird sich das ändern
McKay: Das wollen Sie mit einer Atombombe schaffen?
Cowen: Also jetzt überraschen Sie mich
McKay: Die radioaktiven Werte, Ihr Interesse für das C4
Sheppard: Und da fällt Ihnen erst jetzt ein?
McKay: Ich kam drauf, als er sagte, das wird sich ändern. Sie hoffen das unser C4 ihr Problem mit der superkritischen Phase behebt
Cowen: Wird es das?
McKay: Vielleicht. Hängt von der Bauart ab. Es gibt noch ´ne Fülle anderer Überlegungen
Sheppard: Sie wissen wie man ne Atombombe baut?
McKay: Major, die meisten Jungs aus meinem Schachclub könnten `ne Atombombe bauen. Das Hauptproblem ist, genug spaltbares Material in entsprechender Güte zu bekommen
Cowen: Und das können wir

Sheppard: Sie können?
Cowen: Die Genii waren einst ein großer Verband von Planeten. Vor Jahrtausenden, da brachten uns die Wraith an den Rand der totalen Vernichtung. Unsere Vorfahren suchten Schutz vor den Wraith in Bunkern wie diesem, die einst für lang vergangene Kriege angelegt wurden. Und hier unten gelang es einer Handvoll von unseren Leuten unentdeckt zu bleiben und zu überleben. Im Verlaufe vieler, vieler Jahre nach vielen, vielen Generationen haben wir insgeheim eine technologische Entwicklung durchgemacht
Sheppard: Dann ist die ganze Farmersache nur eine Fassade
Teyla: Damit die Wraith keinen Verdacht hegen.
Cowen: Mehr als das. Wir haben hier unten viele Mäuler zu stopfen. Ich möchte ihn etwas zeigen. Kommen Sie mit
McKay: Oh, krieg ich das Ding, das Sie so unachtsam auf den Tisch geworfen haben, wieder?
Cowen: Kommen Sie (zu Soldaten) Ihr bleibt hier

Cowen: Hier unten trainieren unsere Soldaten während unsere Wissenschaftler Waffen für sie bauen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Atomwaffe die Wraith ein für alle Mal besiegen können
McKay: Solchen Strahlungsmengen längerfristig ausgesetzt zu sein, ist äußerst gefährlich
Cowen: Unsere Wissenschaftler sagen mir da was anderes
McKay: Tja, da liegen Sie falsch
Sheppard: Sind wir denn jetzt in Gefahr?
McKay: Das dauert bei diese Strahlenmengen Tage oder Wochen, aber ich nehme an die Genii sind Tage oder Wochen hier
Cowen: Viele von uns verbringen hier unten ihr ganzes Leben
McKay: Ihr ganzes kurzes Leben. Uns passiert nichts, es sei denn Sie haben unbedingt vor, Kinder zu zeugen

McKay: Tja, Sie sind auf dem richtigen Weg. Wir sind etwa sechzig Jahre weiter. Das heißt wenn Sie überleben. Diese Abschirmung ist bestürzend unzulänglich. Nun zum Uran. Wie viel haben Sie?
Cowen: Noch viel mehr
McKay: Es ist nicht annähernd Waffenfähig
Cowen: Wir haben beim Reinigungsprozess unsere Probleme. Die molokulare Struktur des unerwünschten Materials ähnelt der des gewünschten sehr
McKay: Die Fusion. Sie müssen das 235 von 238 trennen. Wenn man die Barriere zwischen zwei Substanzen entfernt, bewirkt der Unterschied in ihrer Masse unterschiedliche Trennungsraten
Cowen: Und das könnten Sie?
McKay: Natürlich könnte ich-
Sheppard: Ich denke, die eigentliche Frage lautet im Moment: Sind wir Verbündete oder immer noch Gefangene?

(Die Gruppe ist mit den Genii in einem Speiseraum und isst mit ihnen)

Cowen: Wir sagen unseren neuen Freunden Dank
Alle: Wir sagen Dank
Cowen: Bitte greift zu
McKay: Da ist doch hoffentlich keine Zitrone drin
Ford: Schmeckt sicher köstlich
McKay: Schon mal von anaphylaktischen Schock gehört?
Ford: Essen Sie
Cowen: Ich hoffe, dass wir mit diesem gemeinsamen Mahl vorangegangene Unhöflichkeiten wieder gutmachen können
Sheppard: Wir werden uns bald gut verstehen
Cowen: Welche Methode hat Ihr Volk dazu verwendet, eine Spaltreaktion bei Ihren Prototypen zu erzielen?
McKay: Nun, da gibt es zwei verschiedene Ansätze. Implosion und eine gewährähnliche Bombe. Beiden sorgen offenbar für eine kritische Masse
Sheppard: Offenbar
McKay: Für beides braucht man eine gewisse Menge verfeinertes 235. Ungefähr in der Größe von, sagen wir … ähm meiner Faust. Oder seiner Faust eher
Cowen: Dann werden unsere Träume schon bald Realität. Mit Ihrer Hilfe, noch vor dem nächsten Ausdünnen, werden wir die Wraith ausrotten während sie schlafen
Sheppard: Wie genau ist ihr Plan?
Cowen: Wir wollen ihr übersteigertes Selbstvertrauen ausnutzen. Da liegt ihre Schwäche
Sheppard: Ihr übersteigertes-
Sora: Sie halten vor dem nächsten Ausdünnen in ihren großen Schiffen Winterschlaf. Manchmal über Jahrhunderte hinweg
Tyrus: Es gibt immer Wraith, die über die schlafenden wachen, aber das sind nicht viele
Cowen: Die kann man leicht überwältigen
Tyrus: Wir schleichen uns an Bord mit unseren neuen Waffen
Teyla: Das wird vielleicht nicht mehr möglich sein
Sheppard: Teyla
Teyla: Major
Sheppard: Ich finde wir sollten ihren Plan zu Ende anhören, bevor wir die Schwachstellen aufdecken
Teyla: Wenn wir zusammen arbeiten wollen, müssen sie uns vertrauen. Genau wie wir ihnen vertrauen müssen
Cowen: Erklär das bitte
Teyla: Ich wurde mit ein paar von meinen Leuten von den Wraith gefangen genommen. Sie müssen wissen, dass das eine Rettungsmission war. Sie sollten mich rausholen. Ich verdanke nur ihnen dass ich noch lebe. Infolge dieser Rettungsaktion-
Tyrus: Weckten sie die anderen
Sheppard: Sie fanden heraus, dass es da wo wir herkommen, noch mehr von uns gibt
Sora: Vater, sie werden alle erwachen
Sheppard: Hören Sie, wir haben einen von ihnen gefangen-
Tyrus: Das Ausdünnen war in Jahrzehnten geplant
Sheppard: Er meinte, sie hätten keinen Grund zur Eile. Sie würden sich Zeit lassen um uns zu jagen
Cowen: Wir hatten gehofft unseren ersten Atomwaffentest in fünf Jahren durchführen zu können. Haben wir so viel Zeit, Sheppard? … Haben wir?
Sheppard: Nein

(Cowen springt wütend vom Tisch auf, Sheppard folgt ihm)

Szene: Unterirdische Anlage, Korridor

Sheppard: Cowen
Cowen: Sie spüren vielleicht die Strahlung. Wir müssen die Reaktoren abschalten, das Ausdünnen überstehen und einen neuen Plan entwickeln
Sheppard: Sie vergessen was dabei
Cowen: Wir können uns verstecken
Sheppard: Wir stehen auf derselben Seite
Cowen: Ha! Sobald wir alle Informationen die wir brauchen, aus euch raus gepresst haben, setzen wir euch an der Oberfläche aus. Ihr werdet die Ersten sein, an denen die Wraith sich laben werden
Sheppard: Ich habe gegen Wraith Schiffe gekämpft und gewonnen
Cowen: Ich kenne eure Waffen
Sheppard: Ich rede von einem Schiff, dass durch den Weltraum fliegt, mit Waffen die alles übersteigen, was Sie je gesehen haben. Wollen Sie diese Art von Hilfe wirklich ablehnen?
Cowen: Sie versuchen doch nur, sich selbst zu retten
Sheppard: Ja, worauf Sie Gift nehmen können. Wenn wir zusammen arbeiten, retten wir uns vielleicht gegenseitig. Wir beide haben doch dasselbe Ziel

Szene: Unterirdische Anlage, Speiszimmer

Tyrus: Wir haben bei unseren Versuchen darauf vertraut, dass die Wraith viele Jahre nicht auftauchen würden. Sie spüren uns genauso auf wie Sie
Teyla: Aber wenn wir zusammen arbeiten-
Sora: Habt ihr nicht schon genug angerichtet?
McKay: Wir haben noch nicht mal angefangen. Ich kann Eurem Programm etwas nachhelfen
Tyrus: Wie?
McKay: Ich hab in der sechsten eine Atombombe für die Ausstellung auf einer Forschungsmesse gebaut
Ford: Das durften Sie in Kanada tun?
McKay: Kein funktionierendes Modell. Dennoch wurde ich sechs Stunden von der CIA verhört, weil die dachten, ich gehöre zu ´nem Kindergeheimbund. So kam es zu meinem ersten Job-

(Die Tür öffnet sich und Cowen kommt mit Sheppard zurück)

Cowen: Major Sheppard hat mich davon überzeugt, dass wir trotzdem gewinnen können
Tyrus: Das hat er?
Cowen: Wenn wir zusammenarbeiten

Szene: Unterirdische Anlage, Labor

Cowen: Vor vielen Generationen konnten die Genii während eines Ausdünnens einen Wraith-Jäger abschießen. Obwohl damals viele ihr Leben verloren haben, gab die Gewissheit, Widerstand leisten zu können, wenn auch nur wenig, den Genii einen kleinen Hoffnungsschimmer
Tyrus: Dieser Datenträger konnte aus dem abgeschossenen Wraithjäger geborgen werden
McKay: Sieht aus wie ein Flashspeicher in ´nem Jumperantrieb
Tyrus: Er enthält Informationen über das Basisschiff von dem er stammt
Cowen: Tyrus und seiner Tochter gelang mit viel Mühe der Zugriff auf diese Information
McKay: Und wie?
Tyrus: Durch diese Schnittstelle
McKay: Wirklich?
Tyrus: Wir glauben, dass hier immer noch ein Wraith-Schiff schläft
McKay: Die Wraith neigen zur Selbstzerstörung. Vermutlich fällt einem sowas nicht oft in die Hände. Haben Sie Zugriff auf andere Daten?
Tyrus: Mit dieser Schnittstelle hier müssten wir auf die Datenzentrale des Wraith-Schiffes zugreifen können
Sheppard: Und das ist alles, worauf Ihr Plan beruht?
McKay: Wie soll Ihnen der Zugang zum Computer eines Wraith-Schiffs helfen?
Tyrus: Mit dieser Schnittstelle können wir die Position aller Wraith-Schiffe erfahren
Sheppard: So wissen Sie wohin sie mit Ihren neuen Bomben müssen
Ford: Klingt vernünftig, oder?
Sheppard: Wenn man davon ausgeht, dass besagtes Schiff immer noch dort ist
Tyrus: Wenn die Wraith es nicht eilig haben, ihre Kräfte zu bündeln, wie Sie meinen, wird dem so sein
Sheppard: Dieses Schiff fliegt ganz weit vom Stargate entfernt. Dem kann man sich nicht zu Fuß nähern, ohne bemerkt zu werden
Cowen: An dieser Stelle tritt Ihr Schiff ins Spiel, Major Sheppard
Sheppard: Ich hab mich schon gefragt, wann es ins Spiel tritt

Szene: Atlantis, Konferenzraum

Weir: Nein. Was sagen Sie dazu
Sheppard: Ziemlich hart, sage ich dazu
Weir: Sie haben sicher schon zugestimmt
Sheppard: Nur weil wir einen Nutzen daraus ziehen können
Ford: Und wir brauen Verbündete, Ma´am
Weir: Verbündete? Sie sagten doch, sie wollten Sie schon aufhängen und jetzt trauen Sie diesen Typen?
Sheppard: Hey, ich trau denen nicht über den Weg. Jetzt regen Sie sich nicht auf. Die haben nicht grundlos darauf bestanden, dass McKay und Teyla dort bleiben und das nicht nur wegen der Bombe. Wir haben was, was die wollen und die haben was, was wir wollen. Darum ging´s bei den Verhandlungen doch ursprünglich
Weir: Ja, ganz recht. Bei Kernwaffen hört´s bei mir allerdings auf
Ford: Die bauen sie doch sowie so
Weir: Wenn die sie sowieso bauen, dann sagen Sie´s doch gleich, Lieutenant. Ist Ihnen klar, dass Ihre Aufgabe war, Nahrung zu suchen?
Sheppard: Ich denke, dass schaffen wir auch
Ford: Wüsste nicht, wieso nicht
Sheppard: Haben wir bloß wegen der Bombensache aus den Augen verloren
Weir: Na schön, unterm Strich, kriegen Sie das irgendwie hin?
Sheppard: Wir müssen höllisch aufpassen, aber… ich würd mein Team nicht der Gefahr aussetzen wenn´s nicht so wäre
Weir: Okay, gehen Sie. Und dann werden wir vielleicht darüber reden, ob wir Atombomben bauen

Szene: Unterirdische Anlage, Labor

McKay: Die Kugelförmige Umhüllung leitet die Wucht der Explosion ins Innere und die resultierende Implosion sorgt für eine extreme Kompression. Die subkritische Masse wird dadurch suprakristisch
Cowen: Ingeniös
McKay: Ich weiß. Und dafür habe ich noch nicht mal einen Preis bekommen. Nun die praktische Anpassung der verfügbaren Ausrüstung und Ressourcen ist die wahre Herausforderung
Cowen: Sieht aus als würden Sie zu unserem Volkshelden werden, Doktor McKay
McKay: Schon gut
Cowen: Zumindest dann, wenn Major Sheppard mit dem C4 zurückkehrt
McKay: Ich bin ein toter Mann

Szene: Unterirdische Anlage, Korridor

(Sora und Tyrus begleiten Teyla nach draußen)

Sora: Wir sind wohl beide von uns überrascht
Teyla: Die Genii sind nicht die Leute für die ich sie hielt
Sora: Na sieh dich an. Ich hätte nie gedacht, dass du dein Volk je verlassen würdest
Teyla: Nein, Sora, das tue ich für mein Volk. Major Sheppard und sein Team bringen neue Hoffnung in unsere Galaxie. Sie haben den Geist von Entdeckern und die Herzen von Kriegern. Sie haben mich akzeptiert. Im Gegensatz zu euch
Tyrus: Wie viele Erntezeremonien musstest du hier erdulden?
Teyla: Keine mehr, dass verspreche ich dir

Tyrus: Du hast uns so akzeptiert wie wir waren. Das war für uns ein Grund dir zu trauen
Teyla: Aber wohl leider nicht genug, um mir euer Geheimnis anzuvertrauen
Tyrus: So sind wir nun mal
Sora: Unsere Täuschung war und ist eine Frage des Überlebens. Ein Geheimnis mit dem wir geboren werden und das wir mit ins Grab nehmen
Teyla: Und dennoch
Sora: Haben wir nicht ehrlichen Handel mit dir getrieben? Eins sollte dir klar sein. Mit anderen waren wir nicht so freundlich
Teyla: Vielleicht öffnet dieses Neue Bündnis euch ja die Augen und ihr erkennt, dass wir nur gemeinsam gegen die Wraith kämpfen können
Sora: Mal sehen, ob deine neuen Freunde halten werden, was sie versprochen haben

(Teyla, Sora und Tyrus kommen ins Freie und sehen, wie sich ein Jumper im Landeanflug enttarnt)

Teyla: Nun? Seht ihr das?

Szene: Planet Genii, Unterirdische Anlage

(Das Team bereitet sich mit einigen Genii auf die bevorstehende gemeinsame Mission vor)

Sheppard: Wir müssen rein und so schnell wie möglich wieder raus
Cowen: Ich habe mein Leben lang diese Pläne studiert
Sheppard: Gut, dann gehen Sie voran. Wir geben Ihnen während des Eindringens Deckung
Ford: Rückzug?
Sheppard: So wie wir reinkamen. Sie bleiben beim Jumper
Ford: Ja Sir
Sora: Ich sollte besser mit Ihnen gehen
Ford: Es kommt höchstwahrscheinlich zu einem Feuergefecht
Cowen: Sora ist eine geschickte Kriegerin und geübte Scharfschützin, Lieutenant Ford. Trotzdem wird sie hier bleiben müssen. Um weiter zu machen, wenn wir scheitern. (später zu Sheppard, als sie sich auf den Weg machen) wir brauchen das C4 dass sie uns versprochen haben, Major, bevor wir weiter machen.
Sheppard: Wir brauchen zuerst korrekte Informationen. Es hat keinen Sinn, ein paar Atombomben zu bauen, wenn wir keine Verwendung dafür haben.
Cowen: Sind das Ihre Bedienungen?
Sheppard: Das werden sie doch verstehen?
Cowen: Oh Ja. Offenbar haben wir nur die Wahl uns gegenseitig zu vertrauen

Szene: Planet,

(Der Jumper kommt aus dem Gate und fliegt getarnt zum nahegelegenen Wraithschiff)

Cowen: Wieviele von diesen Schiffen haben Sie?
Sheppard: Nur dieses eine
Teyla (weist auf das Wraithschiff): Da
Cowen: Sind sie erwacht?
Sheppard: Keinerlei Aktivitäten. Genau wie das letzte Mal. Na schön, es geht los. Hübsch durch die Vordertür.

Szene: Wraithschiff

(Das Team tritt aus dem getarnten Jumper)

Sheppard (zu Ford): Hey, Sie halten die Stellung.
Ford: Ja Sir. Viel glück

(Das Team schleicht durch die Gänge)

McKay: Oh Shit
Teyla: Diese Menschen wurden als Nahrungsvorrat in Kokons gesteckt. Einige sind vielleicht noch am Leben.
Cowen: Wir haben keine Zeit für sowas.
Sheppard: Es könnte auch jemand aus ihrem Volk dabei sein. Teyla Sie kümmern sich drum. Wir treffen uns am Schiff. McKay, Sie kommen mit mir.
Tyrus (übergibt den Datenträger an Cowen): Ich bleib bei ihr. Gehen Sie. Wir treffen uns am Schiff.

(Tyrus macht sich mit Teyla auf den weg, während Sheppard und Mckay mit Cowen gehen.)

Cowen: Das ist es. Aber in den Schiffsplänen die ich auswendig gelernt habe, stand nicht drin, wie man dieses Tor öffnet
Sheppard: Aufsprengen können wir es nicht. Das wird zu viel Lärm machen.
McKay: Tja, finden Sie ´nen andern Weg. Okay… Leuchten Sie mal hier
(McKay schneidet in die Wand neben dem Tor und legt einige Leitungen frei)
McKay: Wundervoll

Szene: Wraithschiff, Kokons

(Teyla und Tyrus erkunden einige Kokons, als ein Kokon durchbrochen wird und ein Mann um Hilfe bittet)

Mann: Oh, bitte! Helft mir!
Teyla: Wir holen euch hier raus… Was soll denn das?
Tyrus: Wir können ihn nicht retten. Wir können niemanden retten.
Teyla: Was?
Mann: Bitte! Helft mir!
Teyla: Du willst ihn hier sterben lassen?
Tyrus: Die Wraith dürfen nie erfahren dass wir je hier waren… Ich sagte nein!
Mann: Ich flehe euch an!

Szene: Wraithschiff, An einem Tor

(McKay fummelt noch immer an den Leitungen um das Tor zu öffnen)

Sheppard: Hey McKay, Wir haben nicht so viel
McKay: Hören Sie ich weiß überhaupt nicht, ob das…funktioniert…Bingo!
Sheppard: In Ordnung. Ich deck nach hinten ab. Los.

Szene: Wraithschiff, Kokons

(Teyla und Tyrus streiten noch immer um Die Befreiung der Menschen, während der Mann immer wieder um Hilfe bittet)

Tyrus: Wenn du ihn befreist, wissen sie, er hatte Helfer
Teyla: Du bist nicht der Mann für den ich dich gehalten habe
Tyrus: Dieses Schiff ist unserer Welt am nächsten. Die Genii müssen sterben wenn sie erwachen… ich sagte er bleibt hier
Mann: Nein.
Tyrus: Sei endlich still!

(Tyrus schießt auf den Mann, was die Wraith aufmerksam macht. Teyla kann sich verstecken, aber Tyrus wird von einem Wraith betäubt. Teyla kann den Wraith niederschießen)

Szene: Wraithschiff, in einem Raum

Teyla (über Funk): Major, wir wurden entdeckt!
Sheppard: Wir müssen hier sofort raus!
McKay: Alles klar

Szene: Wraithschiff, Jumper

Teyla: Wraithwachen! Schnell, es werden immer mehr.
Cowen: Wo ist Tyrus?
Teyla: Wurde von einer Wraithwaffe getroffen.
Cowen: Er wurde vielleicht nur betäubt.
Teyla: Inzwischen werden die Wraith ihn gepackt haben.
Cowen(als der Jumper von Wraithwaffen getroffen wird): Los!…Los
Sheppard: In Ordnung! Festhalten.

Szene: Geniiplanet

Sora: Wo ist mein Vater?
Cowen: Er hat es nicht überlebt.
Sora: Wieso? Was… was ist passiert?
Cowen: Das werden wir herausfinden. Festnehmen!

(Mehrere Genii kommen aus ihren Verstecken und umzingeln das Team)

Sheppard: Cowen? Ich dachte wir lernen gerade uns zu tolerieren
Cowen: Sie hat Tyrus getötet
Teyla: Nein.
Cowen: Wenn du ihn zum Sterben zurücklässt, hättest du ihn auch selbst töten können.
Teyla: Er erschoss einen Mann, den ich retten wollte
Cowen: Es war ein Fehler überhaupt jemanden retten zu wollen. Das hat die Mission gefährdet. Wir werden diese geheimen Informationen behalten
Sheppard: Sie machen da einen gewaltigen Fehler
Cowen: Und ihr Schiff und sämtliche Vorräte an C4 die in ihrem Besitz sind
Teyla: Das ist alles was du je wolltest Uns ausnutzen
Cowen: Und als Dank für eure Mühen lasse ich euch am leben
McKay: Wie großzügig von ihnen
Sheppard: Ich schätze das Thema Tavabohnen ist von Tisch
Cowen: Ihre Waffen
Sheppard: Nein. Nein, daraus wird nichts
Cowen: Der Vorteil ist auf unserer Seite, Major
Sheppard: Ja
Teyla: Soll dein Vater dafür gestorben sein? Im Namen von Menschen die ihre neuerworbenen Freunde bestehlen und belügen?
Sheppard: Tja, ich habe auch gelogen. Jumper zwei und drei bereit machen

(Zwei Jumper enttarnen sich über dem Team und den Genii, was diese erstaunt aufsehen lässt)

Sheppard: Sie dachten doch nicht, dass wir nur ein Schiff hätten, oder? Wenn Sie Ihre Truppen zurückpfeifen wird keinem was geschehen… Jumper zwei, bereit machen zum feuern auf mein Zeichen
Cowen: Warten Sie!… Versprechen Sie abzureisen?
Sheppard: Ja, so war es geplant. Wir werden uns wohl woanders umsehen müssen nach unseren Tavabohnen. Aber…es ist nur gerecht, wenn uns etwas übrig bleibt.
Cowen: Sie wollen sich die Genii nicht zum Feind machen. Ich warne Sie
Sheppard: Wissen was? Das gilt für sie auch

Szene: Atlantis Kontrollraum

Weir: Major, ich dachte, dass wird ihnen gefallen
Grodin: Etliche der Informationen die wir vom Datenträger runtergeladen haben, sind verschlüsselt. Daran arbeiten wir noch
Sheppard: Ja, ich dachte auch nicht dass es leicht wird
Grodin: Aber es gelang uns 21 Wraithbasisschiffe allein in unserem Quadranten der Pegasusgalaxie zu orten
Sheppard: 21?
Grodin: Und es gibt Hinweise auf weitere in der gesamten Galaxie
Sheppard: Wie viele meinen Sie?
Grodin: Das lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Vielleicht 60 oder mehr
Sheppard: Ist ein Haufen Schiffe.
Grodin: Ein paar von ihnen sind offenbar in Bewegung
Sheppard: Auf uns zu?
Grodin: Daran arbeiten wir noch
Weir: Auch wenn wir den Genii mit den Nuklearsprengköpfen geholfen hätten-
Sheppard: Hätten wir nur ´ne Handvoll Schiffe gleichzeitig damit angreifen können
Weir: Genau
Grodin: Es sind viel zu viele Wraithschiffe für einen geordneten Angriff
Weir: Der Geniiplan hätte nie funktioniert. Mit oder ohne unserer Hilfe
Grodin: Ich schau mal was ich sonst noch rausfinde
Weir: Danke Peter… es freut sie vielleicht zu hören, dass Sergeant Bates inzwischen ein Handelsabkommen über Nahrungsvorräte geschlossen hat
Sheppard: Oh, ist nicht wahr. Hat er?
Weir: Ja, das hat er aber ist ja kein Wettstreit
Sheppard: Und wer sind die Leute wenn ich fragen darf?
Weir: Es sind Händler: Sie nennen sich selbst Manarianer… es tut mir Leid, dass Sie keien Verbündeten gefunden haben, John.
Sheppard: Immerhin haben wir ein paar wertvolle Informationen. Das ist doch was
Weir: Sie wollen mir einreden, das sind gute Neuigkeiten?
Sheppard: Mir ist es lieber wenn ich weiß mit wem wir es zu tun haben
Weir: 60 Schiffe oder mehr
Sheppard: ich hoffe nur, sie kommen nicht alle auf einmal

Disclaimer: Stargate Atlantis und alle vorkommenden Charaktere sind Eigentum von MGM Television Entertainment. Der Text wurde wortwörtlich wie auf den DVDs übernommen. Ich besitze keinerlei Rechte an diesen. Ich verdiene kein Geld damit

Shahar Jones

Meine erste Fanfic schrieb ich über Stargate Atlantis.
Mittlerweile mixe ich meine Storys auch gerne mal mit anderen Fandoms, wie dem Sentinel. Aber im Großen und Ganzen hänge ich immer noch in der Pegasus-Galaxie rum. Allerdings liebe ich es auch, die Leute zu überraschen ;)

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